NÄCHSTE SENDUNG

Dienstag, 31. Mai 2016 - 19.30 Uhr

WEICHENSTELLUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT


In Berlin stellt die Regierung mit der EEG-Novelle 2017 die Weichen gegen die Energiewende. Der Ausbau von Erneuerbarer Energie wird drastisch gedrosselt, jetzt geht es vor allem der Windkraft an den Kragen. Dabei müssten die Weichen jetzt ganz anders gestellt werden: Um Klimaschutzziele zu erreichen, müsste die Ausbaugeschwindigkeit um den Faktor 5 gesteigert werden.

 

Moderation: Frank Farenski

LIVE aus dem WARROOM Berlin


AKTUELLE SENDUNGEN

211. SENDUNG - Donnerstag, 26. Mai 2016

SCHWEIGEMINUTE FÜR DIE ENERGIEWENDE

Am 25. Mai 2016 gab es bundesweite Protestaktionen für die Energiewende. Denn es ist "5 vor 12", weil die Bundespolitik die Energiewende abwürgen will. 

Der vorliegende Entwurf für das EEG 2016 gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Branche fordert daher ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Um ihren Forderungen öffentlich Nachdruck zu verleihen, haben die Verbände der Erneuerbaren Energien gemeinsam mit Gewerkschaften und Umweltschutzverbänden die Kampagne "Energiewende retten" gestartet.

 

Wir waren bei der Protestaktion des Unternehmens B&W Energie dabei, die mit Ihren Beschäftigten, rund 50 Mitarbeiter des Unternehmen PlanET, weiteren Branchenvertretern und Mitstreitern gegen die von Bundesminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Ausbau der regenerativen Energien protestierten.

Der aktuelle Entwurf zur Überarbeitung des EEG gefährdet allein im Windbereich 150.000 Jobs und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten. 

 

Interessante Interviews, eine Diskussion mit politischen Vertretern und ein Fazit der Aktion zeigen wir Ihnen am Donnerstag, 26. Mai, bei Leben mit der Energiewende TV.

 

Moderation: Frank Farenski

Aufzeichnungen bei B&W Energy in Heiden


210. SENDUNG - Dienstag, 24. Mai 2016

ABGASSKANDAL - Geteiltes Recht in Deutschland

Die Bürger zahlen teuere und sinnlose Abgastests für ihre Fahrzeuge. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt erhält empfindliche Ordnungsgelder aufgebrummt und darf mit seinem Auto nicht mehr fahren.

 

Überschreitet die Automobilindustrie aber gesetzliche Emissionsgrenzwerte über das 60fache, so deckt der Verkehrsminister die Autoindustrie persönlich. Ganz ohne behördliche Zwangsmaßnahmen! Ein Minister, der Verstöße gegen Gesetze im Sinne der Autokonzerne deckt müsste eigentlich sofort zurücktreten. 

 

Was folgt: Neben den Umweltschäden sind wie immer wir Bürger die Dummen. Müssen teure und sinnlose Abgastests durchführen und zahlen. Daraus ergibt sich die Frage: 

Welches Selbstverständnis hat eigentlich unsere vielgerühmte, angeblich so überlegene, deutsche Automobilindustrie wenn ungestört riesige Fälscher- und Manipulationswerkstätten betrieben werden?

 

Wir sind offenbar auf dem Weg in eine Gesellschaft, in welcher es zweierlei Rechtssysteme gibt: 1. Die Bürger müssen sich an alle Gesetze und Vorschriften halten. 2. Die Konzerne stricken sich ihre Gesetze selber und müssen sich im Zweifelsfall an nix halten, weil die Bundesregierung alles deckt.

 

Was folgt nun aus dem Abgasskandal?

 

Unser Gast im Studio:

Jens Hilgenberg, Umweltexperte beim BUND e.V.

 

Moderation: Frank Farenski

LIVE aus dem WARROOM Berlin